Download der Beitrittserklärung

Satzung der Vereinigung der landwirtschaftlichen
Direktvermarkter Thüringens e.V.



§ 1 Name und Sitz

1. Der Verein führt den Namen "Vereinigung der landwirtschaftlichen Direktvermarkter
Thüringens e.V. Der Sitz ist 07778 Lebesten OT Altengönna, Gönnabach 2.
2. Geschäftsjahr ist das Kalendeijahr.


§ 2 Gemeinnützigkeit

1. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt ausschließlich und unmittelbar Zwecke im
Sinne der Abgabeordnung.
Der Verein verfolgt keine wirtschaftlichen Ziele.


§ 3 Vereinszweck

1. Der Zweck des Vereins ist die Förderung des allgemeinen Gedankens der
Direktvermarktung von landwirtschaftlichen, fischereiwirtschaftlichen, gärtnerischen und
forstwirtschaftliehen Erzeugnissen unter Einbeziehung des Verbraucherschutzes sowie
die Verbrauchsaufklärung. Über Veranstaltungen zur Fortbildung und
Verbraucheraufklärung setzt sich der Verein für eine Verbesserung der Kommunikation
zwischen V erbrauehern und Erzeugern ein.


§ 4 Mitgliedschaft

1. Vereinsmitglied kann jede natürliche und juristische Person werden, die mit den Zielen
des Vereins übereinstimmt.
2. Ehrenmitgliedschaft ist möglich.
3. Die Mitgliedschaft endet durch:
a. Tod bei natürlichen Personen
b. Verlust der Rechtsfahigkeit bei juristischen Personen
c. Freiwilligen Austritt zum Ende eine Kaiendeijahres unter Einhaltung einer
Kündigungsfrist von 3 Monaten
d. Ausschluss aus dem Verein aufVorstandsbeschluss und Bestätigung durch die
Mitgliederversammlung. Bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung ruhen
die Mitgliedsrechte.


§ 5 Mitgliedsbeitrag

1. Es wird jährlich ein Mitgliedsbeitrag erhoben. Er ist durch die Mitgliederversammlung zu
beschließen.
2. Der Mitgliedsbeitrag ist im ersten Quartal des Kaiendeijahres fällig. Bei Neuaufnahmen
spätestens einen Monat nach Aufnahme.
3. Ehrenmitglieder können auf Beschluss des Vorstandes von der Beitragszahlung befreit
werden.


§ 6 Mittelverwendung

1. Der Verein verfolgt in ersten Linie nicht eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des
Vereins dürfen nur entsprechend des Vereinszwecks verwendet werden. Es darf keine
Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins widersprechen oder durch
unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Es dürfen nur Verbindlichkeiten in Höhe des Vereinsvermögens eingegangen werden.


§ 7 Organe des Vereins

1. Vereinsorgane sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand


§ 8 Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung besteht aus der Gesamtzahl der V ereinsmitglieder. Jedes
Mitglied besitzt eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts auf andere Mitglieder ist
zulässig.
2. Die Mitgliederversammlung wird mindestens einmal jährlich einberufen. Die Einladung
erfolgt durch den Vorstand. Sie istjedem Mitglied unter Einhaltung einer Frist von zwei
Wochen und Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich mitzuteilen.
Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn ein Drittel der Mitglieder des Vereins
die Einberufung schriftlich unter Angabe der Gründe vom Vorstand verlangt.
3. Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:
a. Beratung der Vereinsarbeit und Beschlussfassung
b. Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstandes
c. Entgegennahme des Jahresberichtes und der Jahresrechnung
d. Weitere Aufgaben, die sich aus der Satzung oder dem Bürgerlichen Gesetzbuch
ergeben
4. Der I die Vorstandsvorsitzende oder einer seiner I ihrer Stellvertreter leitet die
Versammlung.
5. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der erschienenen Mitglieder gefasst.
6. Satzungsänderungen sind mit einer Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen
Mitglieder zu beschließen, Beschlüsse über Satzungsänderungen, die den Vereinszweck
und die Mittelverwendung betreffen, werden nur wirksam, wenn nach Prüfung durch
Finanzamt und I oder Registergericht der gemeinnützige Charakter des Vereins gewahrt
bleibt. Sofern zur Erhaltung der Gemeinnützigkeit vom Finanzamt und I oder
Registergericht Änderungen der Satzung verlangt werden, wird der Vorstand ermächtigt,
diese vorzunehmen. Bei nächster Gelegenheit sind sie der Mitgliederversammlung zur
Beschlussfassung vorzulegen.


§ 9 Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus dem I der Vorsitzenden, zwei Stellvertretern, von denen einer
das Amt des Schatzmeisters wahrnimmt sowie zwei Beisitzern. Der Vorstand wird für die
Dauer von zwei Kalenderjahren gewählt, jedoch bleiben die Vorstandsmitglieder solange
im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt wird. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig
aus, kann der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer wählen.
Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist möglich.
2. Mindestens zwei Vorstandsmitglieder (Vorsitzender, Stellvertreter oder Kassierer)
vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Beide sind nur gemeinsam
vertretungsberechtigt Bei Rechtsgeschäften von mehr als 500,00 € ist ein
Vorstandsbeschluss notwendig.
3. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit satzungsmäßig
oder kraft Gesetzes keine anderen Zuständigkeiten festgelegt sind.
Zwischen den Mitgliederversammlungen führt er die Arbeit des Vereins.
4. Vorstandsmitglieder und andere Mitglieder, die besondere Aufgaben übernehmen, haben
Anspruch auf Ersatz der ihnen tatsächlich dabei entstandenen Kosten gegen Nachweis.


§ 10 Weitere Befugnisse

1. Durch die Mitgliederversammlung werden für die Dauer von zwei Jahren zwei
Kassenprüfer gewählt. Diese überprüfen mindestens einmal jährlich die Kassengeschäfte
des Vereins und berichten der Mitgliederversammlung.
2. Die Mitgliederversammlung kann Personen aus ihrer Mitte für besondere Aufgaben im
Sinne des Vereinszwecks benennen und Timen Befugnisse und V erantwortlicbkeiten
übertragen.


§ 11 Auflösung des Vereins

1. Die Auflösung des Vereins ist durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit einer
Mehrheit von drei Viertel der stimmberechtigten Mitglieder herbeizuführen. Kommt es
zur Auflösung oder Liquidation des Vereins, so fallt das Vereinsvermögen an eine
gemeinnützige Organisation. Beschlüsse über die künftige Verwendung des
Vereinsvermögens bedürfen der Zustimmung des Finanzamtes.
2. Wird mit der Auflösung des Vereins nur eine Änderung der Rechtsform oder eine
Verschmelzung mit einem anderen Verein angestrebt, wobei die unmittelbare
ausschließliche Verfolgung des bisherigen Vereinszweckes durch den neuen Rechtsträger
gewährleistet ist, geht das Vereinsvermögen auf diesen über.
3. Ist wegen Auflösung des Vereins oder Verlust der Rechtsfähigkeit die Liquidation des
Vermögens erforderlich, sind die zur Vertretung des Vereins befugten
Vorstandsmitglieder die Liquidatoren. Die Mitgliederversammlung kann auf einer
satzungsgemäß einberufenen Versammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der
stimmberechtigten Mitglieder die Einsetzung eines anderen Liquidators beschließen.


Änderungen beschlossen auf der Mitgliederversammlung am 6. November 2007 in Jena.